Azurea Microtechnique ist nach ISO 13485 zertifiziert und hat das historische Know-how der Gruppe in der Miniaturisierung und Präzision übernommen. «Es ist spannend, die Beherrschung kleinster Dimensionen von der Uhrmacherei in die Medizintechnik zu übertragen, die fortlaufend Raum einsparen will», erläutert Yohann Viennet, CEO der Azurea-Gruppe. «Das zwingt uns, Maßvorgaben einzuhalten, die an jene der Uhrmacherei heranreichen.» Er verweist auf eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Branchen: «Sowohl in der Medizintechnik wie auch in der Uhrmacherei sind selbst kleinste Fehler ausgeschlossen. Die Bearbeitungsprozesse müssen daher bis in den Mikrometerbereich beherrscht werden, auch wenn die im Pflichtenheft vorgegebenen Toleranzen dies nicht zwingend verlangen.»
Ein Service aus einer Hand
Das Betätigungsfeld von Azurea Microtechnique reicht weit über die Décolletage, das historische Kerngeschäft der Gruppe, hinaus. Das Unternehmen hat sich auf die Fertigung komplexer Baugruppen für mikromechanische Anwendungen spezialisiert. Hierfür hat es intern ergänzende Mittel und Kompetenzen aufgebaut: Passivierung, Laserbeschriftung, Montage im Reinraum der Klassen ISO 5 und ISO 7 (Kleben, Einpressen, Verstemmen, Schrauben, Schweissen). Zudem stützt man sich auf andere innerhalb der Gruppe beherrschte Verfahren wie Stanzen, Schleifen oder Fräsen.
«In jedem Fall bleibt Azurea Microtechnique der einzige Ansprechpartner des Kunden», betont Yohann Viennet. «Wir kümmern uns um die gesamte Beschaffung und liefern ihm eine fertige, funktionsfähige Baugruppe.»
So kann der Kunde Azurea Microtechnique schon ab dem Design for Manufacturing die gesamte Industrialisierung vollständiger Komponenten oder Funktionen übertragen und dabei von der Infrastruktur und den Produktionsanlagen für Serienfertigung mit APC-gestützter Qualitätssteuerung profitieren.