Mit mehr als 750 bestätigten Ausstellern aus 18 Ländern, davon 77 % aus der Schweiz, und über 20’000 erwarteten Fachbesuchern unterstreicht die EPHJ mehr denn je ihre strategische Rolle als weltweite Plattform für Innovation, industrielles Know-how und neue technologische Konvergenzen in ihren Schlüsselsektoren.
In einer Zeit, in der die Hochpräzisionsindustrien Innovation, industrielle Agilität und die Diversifizierung ihrer Absatzmärkte miteinander verbinden müssen, erweist sich die EPHJ 2026 als Spiegel der aktuellen Transformationen. Einen Monat vor Messebeginn verzeichnete die Veranstaltung bereits 5 % mehr registrierte Besucher – ein Zeichen für das wachsende Interesse an einem Ökosystem, das sowohl den Erwartungen der traditionellen Uhrenindustrie als auch den Bedürfnissen stark wachsender Bereiche wie Medizintechnik, Luftfahrt und Raumfahrt gerecht wird.
Getreu ihrer DNA bleibt die EPHJ die Messe, auf der Zulieferer, Technologieanbieter, Prozessspezialisten und Industrieunternehmen der Hochpräzision im Mittelpunkt stehen. Auch wenn Uhrenindustrie und Schmuck die historischen Säulen der Veranstaltung bleiben, zeigt die Ausgabe 2026 einmal mehr den Aufstieg bereichsübergreifender Kompetenzen und angrenzender Märkte mit hoher Wertschöpfung.
Industrie 4.0, neue Materialien und Oberflächenbehandlungen im Zentrum der Entwicklungen
Die in diesem Jahr präsentierten Kompetenzen zeugen von einer tiefgreifenden Entwicklung der Branche. Industrie 4.0 verändert die Produktionsweisen weiterhin durch Maschinenvernetzung, Automatisierung, industrielle Bildverarbeitung, Rückverfolgbarkeit und Datenanalyse.
Gleichzeitig präsentieren die Aussteller bedeutende Fortschritte bei Oberflächenbehandlungen, neuen Materialien und fortschrittlichen Fertigungsverfahren – alles Hebel, die wesentlich geworden sind, um Leistung, Nachhaltigkeit, Miniaturisierung und die Ästhetik von Komponenten zu verbessern. Die zahlreichen Innovationsdossiers, die im Rahmen des Grand Prix des Exposants eingereicht wurden, belegen diese Dynamik in einer Phase, in der sinkende Uhrenvolumen neue Ideen erfordern, um die Kundschaft zu begeistern.
Diese Dynamik kommt damit auch der Uhrenindustrie zugute, die weiterhin neue Marken aus dem Ausland anzieht – angezogen von der einzigartigen Dichte an Know-how in der Schweiz und der Fähigkeit des EPHJ-Ökosystems, komplexe Pflichtenhefte zu erfüllen. Sie fördert zugleich die Diversifizierung von Besuchern und Ausstellern durch gezielte Kommunikationsarbeit gegenüber neuen Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Raumfahrt und Luftfahrt – drei Felder, die besonders empfänglich für die in Genf präsentierten Hochpräzisionskompetenzen sind.
Podiumsdiskussionen, um den Veränderungen der Branche Substanz zu verleihen
Über die Ausstellung hinaus bietet die EPHJ 2026 mehrere Podiumsdiskussionen zu den grossen Veränderungen, die die Hochpräzision prägen. Die traditionelle Diskussion zur Entwicklung und zu den Perspektiven des Uhrenmarktes bringt mehrere Schlüsselakteure der Branche zusammen, um Trends und Herausforderungen auf den internationalen Märkten zu beleuchten. Die Messe thematisiert zudem das Potenzial der Neurotechnologien und zeigt, wie Mikropräzision zur Weiterentwicklung der Gehirnmedizin beiträgt, ebenso wie die Möglichkeiten der additiven Fertigung, die im Rahmen des Innovationsforums hervorgehoben werden. Weitere Debatten widmen sich der Rolle der Edelmetalle zwischen Qualität, Verantwortung und Rückverfolgbarkeit, neuen Chancen in der Photonik, der wachsenden Rolle der Schweiz im Raumfahrtsektor sowie dem Arbeitsmarkt in den Hochpräzisionsindustrien.
Eine Messe mehr denn je im Dienst des Geschäfts
In einem internationalen Umfeld, das von wirtschaftlichen Spannungen, Neuordnungen der Wertschöpfungsketten und einem steigenden Innovationsbedarf geprägt ist, will die EPHJ mehr denn je ihre Rolle als Geschäftsplattform, Beobachtungsstelle und Netzwerkdrehscheibe wahrnehmen. Die Aussteller treffen dort auf ein hochqualifiziertes Publikum aus Entscheidungsträgern, Ingenieuren, Einkaufsverantwortlichen, Unternehmern und Projektträgern, die nach Partnern suchen, die den Unterschied machen können.
Die EPHJ 2026 verspricht damit einmal mehr ein Konzentrat industrieller Exzellenz, anwendungsnaher Innovationen und konkreter Geschäftschancen zu werden – im Dienst jener Berufe, die die Hochpräzision von heute und morgen gestalten.