Ressorts Industriels SA – abgekürzt RISA – ist in Courgenay im Schweizer Jura ansässig, im Herzen eines Industriegebiets, das eine historische Verbindung zur Präzisionsmechanik hat. Hier entwickelt und fertigt man Federn seit 1959. Die Präzisionsfedern werden für die anspruchsvollsten Branchen hergestellt, natürlich für die Uhrenindustrie, aber auch für Medizintechnik, Mikrotechnik, Elektrotechnik, Raumfahrt oder Robotik.
Dank seiner technischen Kompetenz ist RISA in der Lage, besonders strengen Lastenheften zu genügen. Sein einzigartiges Know-how in der Herstellung massgeschneiderter Federn ist ein wichtiger Wachstumstreiber.

Alle Arten von Federn
Das Unternehmen beherrscht das gesamte Sortiment an Federarten: Druckfedern, Zugfedern, Schenkelfedern, geformte Drähte, Flachfedern oder Stanzbiegeteile sowie verschiedene Komponenten für Uhrgehäuse und Uhrwerke. Dank dieser Vielseitigkeit ist es in der Lage, seine Kunden von der Entwicklungsphase bis zur industriellen Produktion zu begleiten und zugleich Lösungen anzubieten, die auf die spezifischen Anforderungen jeder Anwendung zugeschnitten sind.
Die Feder ist ein der breiten Öffentlichkeit oft wenig bekanntes Produkt, obwohl sie in zahllosen Gegenständen und technischen Vorrichtungen des Alltags vorkommt. Hinter seiner scheinbaren Einfachheit übt dieses Bauteil eine wichtige Funktion aus: Dank seines dynamischen Verhaltens ist es in der Lage, Energie zu speichern und wieder abzugeben, wodurch es direkt zum Funktionieren des Mechanismus beiträgt, in den es integriert ist. In Bereichen wie der Uhrmacherei oder der Medizintechnik, wo Präzision und Zuverlässigkeit ausschlaggebend sind, erfordern Entwicklung und Herstellung dieser Teile ein besonders hohes Qualitätsniveau.

Von der Uhrmacherei zur Medizintechnik
Im Lauf der Jahre hat das Unternehmen es verstanden, seine Kompetenzen weiterzuentwickeln, um so technologische Brücken zwischen dem für das Unternehmen historisch wichtigen Uhrenmarkt und dem Medtechsektor zu schlagen. Seine Fähigkeit, extrem feine Drähte zu verarbeiten und komplexe Geometrien herzustellen, ist ein echter Trumpf in dieser dynamischen Entwicklung.
Dieses Fachwissen lässt sich ganz natürlich auf die Fertigung von Komponenten für kieferorthopädische Instrumente, chirurgische Werkzeuge oder Beatmungsgeräte übertragen. Zugleich kommen diese Kompetenzen weiterhin den Anforderungen der Uhrenindustrie zugute, insbesondere bei Komponenten für Uhrwerke, Gehäuse oder Verschlüsse.
Qualität unter strenger Beobachtung
Dynamische Prüfstände und optische Einzelkontrollen ermöglichen es, die Konformität und Wiederholbarkeit der hergestellten Teile zu überprüfen, zwei wesentliche Kriterien für Geräte, bei denen ein Ausfall unvorstellbar ist. Die in der Auswahl der Legierungen, der Wärmebehandlung und der Oberflächenveredelung erworbenen Kenntnisse tragen zudem dazu bei, die operative Exzellenz bei der Herstellung dieser Produkte zu gewährleisten.
Auch wenn diese Synergien zwischen Uhrmacherkunst und Medizintechnik interessante Entwicklungsperspektiven eröffnen, so stellen sie doch höhere Anforderungen an die Organisation. Für ein KMU wie RISA ist eine solche Entwicklung zugleich eine Herausforderung und eine Gelegenheit – nämlich die Chance, sein Anforderungsniveau zu erhöhen und seine Position als vertrauenswürdiger Partner für industrielle Anwendungen mit hohem Mehrwert zu festigen.
Hier sei noch erwähnt, dass das Unternehmen sich auf ein strukturiertes Managementsystem stützt, das nach international anerkannten Normen zertifiziert ist: ISO 9001 für das Qualitätsmanagement, ISO 13485 für die Medizinprodukte, ISO 14001 für den Umweltschutz und ISO 45001 für die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeitenden.
Zu besichtigen am Stand H16 der EPHJ 2026
ressortsindustriels.ch