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Krystalix revolutioniert die Herstellung von Einkristallen

Krystalix revolutioniert die Herstellung von Einkristallen Veröffentlicht am 21 April 2026 Das Start-up aus Grenoble ist weltweit eines von zwei Unternehmen und das einzige in Europa, das die Kaltwandtiegeltechnologie zur Züchtung von Einkristallen beherrscht. Zum Einsatz kommen soll sie in der Uhrenindustrie, Verteidigung und Halbleiterproduktion. Krystalix, ein Spin-off des Institut polytechnique de Grenoble (INP), wurde im Mai 2024 von Ingenieuren, Doktoren, Forschern und Professoren verschiedener Fachrichtungen gegründet. Das Unternehmen hat die Proof-of-Concept-Phase erreicht und ein Verfahren an hochreinem Silizium mit einem Durchmesser von zwei Zoll validiert. Die Markteinführung ist für 2028 vorgesehen; der Standort für eine künftige Fabrik steht bereits fest. Heute werden monokristalline Ingots (Saphir, Rubin, Silizium, Yag etc.) mithilfe eines Heisstiegels hergestellt: Dabei wird das Material bei sehr hohen Temperaturen bis zum Schmelzpunkt erhitzt; anschliessend wird ein Einkristall, der sogenannte Keim, eingebracht und dann von der Schmelze erfasst. Dieses Erhitzungsverfahren hat mehrere Nachteile: Es verbraucht sehr viel Energie, der Tiegel verursacht hohe Kosten, weil er aus Iridium gefertigt wird und nur eine kurze Lebensdauer hat. Hinzu kommt das Risiko, dass der Tiegel Partikel abgibt und so den künftigen Einkristall verunreinigt. Die beiden Gründer von Krystalix, CEO Kader Zaidat und sein technischer Direktor, Christian Garnier, haben mit ihrem Team die bahnbrechende Technologie des magnetischen Kaltwandtiegels zur Herstellung von Einkristallen entwickelt. Dieses Verfahren ist deutlich komplexer als bei metallischen Polykristallen (Titan, Niobium), bei denen bereits herkömmliche Kalttiegel zum Einsatz kommen. «Im Kaltwandtiegel kann die Schmelze auf 3’000 °C erhitzt werden. Dank des Magnetsystems lassen sich die Bewegungen in der Schmelze kontrollieren, so dass diese nicht in Berührung mit den Wänden des Tiegels kommt, deren Temperatur 50 °C nicht überschreitet», erläutert Rachid Chetouane, Generaldirektor von Krystalix. «Der Kaltwandtiegel wird aus gekühltem Kupfer hergestellt, seine Lebensdauer ist so gut wie unbegrenzt. Zudem ist das Verfahren weniger energieintensiv, und der Kristall hat einen sehr hohen Reinheitsgrad.» Ein gigantisches Marktpotenzial Krystalix produziert derzeit mit eigenen Heisstiegeln Einkristalle für die Hersteller von Luxusuhren, um die Beherrschung der Prozesse zu verbessern und Umsatz zu generieren. Obwohl man ein junges innovatives Deeptech-Unternehmen ist und 2023 einen Preis im Innovationswettbewerb i-Lab gewann, gefolgt von den Trophäen für das beste Start-up bei den Wettbewerben Innotrophées und Artinov, die zu einer Finanzierung durch die Investitionsbank Bpifrance und zwei Privatbanken führten, bleibt das Volumen der gewährten Kredite schwach. «Wir werden unsere Versprechen einhalten», betont Rachid Chetouane dennoch. Es winkt ein riesiges Marktpotenzial: rund 60 Mrd. Euro im Jahr 2030, davon 6 Mrd. im von Krystalix anvisierten Highend-Segment. Bis dahin rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 6 Mio. Euro – oder mehr, falls sich ein bedeutender Investor finden sollte. Krystalix konzentriert sich primär auf Uhrenindustrie, Halbleiter und Verteidigung. Im letzteren Segment ist der Status eines französischen Akteurs von Vorteil. Der Uhrenindustrie liefert Krystalix bereits verschiedenfarbige Einkristalle für Gehäusemittelteile, Gläser und bestimmte Zapfen. Im Verteidigungssektor entwickelt man Laseroptiken für Leitsysteme und LiDAR, bei denen Reinheit von entscheidender Bedeutung ist. Patrice Desmedt Besuchen Sie Krystalix am EPHJ-Stand L120

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Präzision, Leistung und Nachhaltigkeit: Die Horatec Gruppe stärkt ihre Position in Raumfahrt, Luftfahrt und Rüstung

Präzision, Leistung und Nachhaltigkeit: Die Horatec Gruppe stärkt ihre Position in Raumfahrt, Luftfahrt und Rüstung Veröffentlicht am 21 April 2026 Seit ihrer Gründung im September 2025 vereint die Horatec Gruppe drei Schweizer Unternehmen unter einem Dach, deren industrielle Kompetenzen in der Oberflächenbehandlung, der Bearbeitung komplexer Metalle und hochpräziser Mikromechanik einander ergänzen. In diesem Trio stellen Steiger Galvanotechnique SA und Titanium Engineering SA hochspezialisierte Kompetenzen für Luft- und Raumfahrt sowie die Rüstungsindustrie bereit – Sektoren, in denen höchste technische Anforderungen und absolute Zuverlässigkeit vorausgesetzt werden. Stephan Müller (CFO) und Olivier Piotrowski (CEO) Anspruchsvolle Oberflächenbehandlung für Raumfahrt und Luftfahrt Steiger Galvanotechnique, mit Sitz in Châtel-Saint-Denis (FR), entwickelt seit mehreren Jahren fortschrittliche Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Aluminium, Nickel und Speziallegierungen, die gezielt an die extremen Belastungen in Luft- und Raumfahrt angepasst sind. Bei Anwendungen für die Raumfahrt bearbeitet Steiger insbesondere bordseitige Aluminiumteile, die häufig für Satelliten bestimmt sind, und verwendet hierbei Behandlungen mit geringer Emissivität. Diese Art der Oberflächenbehandlung ermöglicht eine gezielte Kontrolle der Wärmestrahlung im Vakuum des Weltraums und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Zuverlässigkeit elektronischer und optischer Komponenten an Bord. Darüber hinaus beherrscht das Unternehmen die SURTEC-650-Behandlung – ein hochfeines chemisches Verfahren zur Optimierung der Zwischenschichthaftung, der Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit sowie der Gewährleistung einer hohen Kompatibilität mit technischen Lackierungen. Für Anwendungen, die UV-Strahlung ausgesetzt sind (z. B. in der Raumfahrt), realisiert Steiger zudem pigmentierte Anodisierungen auf Basis anorganischer Metalloxide, die sich durch eine erhöhte Langzeitstabilität auszeichnen. Im Bereich technischer Legierungen behandelt Steiger komplexe Bauteile aus Nickel, Silber sowie Nickel-Teflon für die Luftfahrtindustrie. Ziel sind reduzierte Reibwerte, Antihafteigenschaften und eine erhöhte Lebensdauer der Komponenten.  Sämtliche Verfahren erfolgen mit einem hohen Mass an Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit, was für sicherheitskritische Bauteile schlicht unerlässlich ist. Titan – der natürliche Verbündete für integrierte Höchstleistung Die Spezialisierung von Titanium Engineering liegt auf der Hand: Fertigung von Teilen aus Titan und Oberflächenbehandlung von Komponenten aus diesem für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie der Rüstung strategischen Werkstoff. Das in Yverdon-les-Bains (VD) ansässige Unternehmen verarbeitet und behandelt Titan in all seinen Formen, von der Präzisionsbearbeitung bis hin zu fortschrittlichen elektrochemischen Behandlungen wie Polieren, Passivieren, Anodisieren. Titan ist anerkannt für sein hervorragendes Verhältnis von Gewicht zu Festigkeit, seine hohe Beständigkeit unter extremen Umweltbedingungen sowie seine Verträglichkeit gegenüber den thermischen und mechanischen Belastungen, denen die bordseitigen Werkstoffe ausgesetzt sind. Dank seiner Beherrschung der Behandlung von Oberflächen mit äusserst geringer Rauheit richtet sich Titanium Engineering an Hersteller sowohl von Strukturelementen wie auch von empfindlichen Komponenten, die Anforderungen hinsichtlich Bearbeitung, Biokompatibilität oder Leitfähigkeit unterliegen. Gemeinsamer Ehrgeiz im Dienst technischer Exzellenz Die Horatec Gruppe beabsichtigt, ihre Präsenz in den Sektoren mit hohem technologischen Wert zu verstärken, hierbei wird sie von einer starken industriellen Vision getragen und durch den Investmentfonds GEI unterstützt. Ihre Strategie beruht auf der Komplementarität der Fachkenntnisse, der Nähe zu den Schweizer und europäischen Auftraggebern und flexiblen Produktionskapazitäten, die sowohl für Prototypen als auch kleinere und mittlere Serien geeignet sind. Mit Steiger und Titanium Engineering etabliert sich Horatec als glaubwürdiger und engagierter Akteur für die kritischen Anwendungen von morgen und kann dabei Referenzen von einigen der aktivsten und bekanntesten Kunden aus diesen drei Branchen vorweisen. Besuchen Sie Horatec auf der EPHJ am Stand J89

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Aufsprühen von Silberlösungen – von der Uhrmacherei zur Rüstungsindustrie

Aufsprühen von Silberlösungen – von der Uhrmacherei zur Rüstungsindustrie Veröffentlicht am 21 April 2026 Altair Metalizz fertigt im additiven Verfahren Komponenten für die Uhrenindustrie und bietet Sprühlösungen zur Oberflächenveredelung an. Diese kommen auch in der Rüstungsindustrie bei der elektromagnetischen Abschirmung von Verbundwerkstoffen zum Einsatz. Altair Consulting wurde 1998 gegründet und zählte zu den Pionieren der additiven Fertigung. Das Unternehmen nutzte diese Technologie, um Uhrmachern und Juwelieren innovative Lösungen für Design und Werkzeuge sowie die Produktion neuer Kollektionen anzubieten. Das heute von Émeric Lignier geleitete Unternehmen hat sein Kompetenzspektrum erweitert, insbesondere durch die Partnerschaft mit Metalizz im Jahr 2018 und den Kauf der Marke nebst den Patenten im Jahr 2024. Drei Kernprodukte prägen das durch die Übernahme entstandene Portfolio: Uscleaner, eine Maschine zur Reinigung und Dekontaminierung von Oberflächen durch Ultraschall sowie zwei Sprühverfahren, die zu ästhetischen Zwecken oder der Herstellung elektromagnetischer Abschirmungen (EMV) mittels einer silberbasierten Lösung eingesetzt werden können. Altair Consulting übernimmt Vertrieb und Serviceleistungen, während Eidos Coating unter Leitung von Philippe Sapet, dem Gründer von Metalizz, als Partner Forschung und Entwicklung gewährleistet. «Wir hielten die von Metalizz entwickelte Technologie zunächst für besonders interessant, um Uhrenprojekte ästhetisch zu veredeln», erklärt Émeric Lignier. «Heute öffnen wir uns zunehmend den Bereichen Elektronik und Medizintechnik. EMV-Abschirmungen und biokompatible Beschichtungen können Roboter und andere Produkte schützen, die in Operationssälen eingesetzt werden. Wir haben uns von einer rein ästhetischen hin zu einer funktionalen und technischen Anwendung entwickelt.» «Eigentlich bauen wir einen Faradaykäfig» Die Elektronik spielt auch eine Rolle in der Rüstung. Zu den Kunden von Altair Metalizz zählt ein Optronikunternehmen, das Steuer- und Kameraplatinen für Drohnen und Helikopter fertigt – Systeme, die nicht durch externe Störungen beeinträchtigt werden dürfen. Das Aufbringen mehrerer Schichten auf gespritzte oder gedruckte Kunststoffteile dämpft von aussen einwirkende Störungen. «Eigentlich bauen wir einen Faradaykäfig», resümiert Émeric Lignier. «Die erste Schicht besteht aus reinem Silber, die zweite aus einem organischen Lack mit Metallkomponenten, der auf eine additiv hergestellte Abdeckung aufgespritzt wird, die leichter als Aluminium ist und komplexe Formen aufweisen kann.» Altair Metalizz begann vor vier Jahren, mit Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen zusammenzuarbeiten, was durch den beruflichen Hintergrund von Émeric Lignier erleichtert wurde, der rund zehn Jahre als Ingenieur in diesen Branchen unterwegs war. Die Tests dauern ziemlich lange, denn für viele grosse Auftraggeber stellt ein solches Verfahren eine technologische Disruption dar. «Hierzu kommunizieren wir nicht viel, sondern gehen lieber langsam vor, denn wir wollen sicher sein, dass wir in einem Validierungsprozess, der viele Tests erfordert, keine Schritte überspringen», erklärt Émeric Lignier. «Wir möchten bei der Implementierung gelassen sein.» Die Validierung dauert zwischen sechs und achtzehn Monaten und umfasst mechanische wie technische Parameter: Temperaturbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Abriss und raue Umgebungen. Dank seiner schlanken Struktur agiert Altair Metalizz ausgesprochen reaktionsschnell und bietet der Industrie Flexibilität und Agilität. Im Vertrieb werden verschiedene Modelle angeboten – von der vollständigen technischen Ausführung bis hin zum Verkauf der Gesamtlösung einschliesslich Beratung, Installation, Schulung und After-Sales-Service. Patrice Desmedt Altair: Standnummer Q67

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Acrotec Precision High-Tech : Hochzuverlässige Mikrotechnik im Dienst von Luftfahrt, Raumfahrt und Rüstung

Acrotec Precision High-Tech : Hochzuverlässige Mikrotechnik im Dienst von Luftfahrt, Raumfahrt und Rüstung Veröffentlicht am 21 April 2026 In einem Umfeld, dass sich durch beschleunigte Investitionen in Luft- und Raumfahrt sowie Rüstung auszeichnet, bietet die Sparte Precision High-Tech (PHT) der Acrotec Gruppe echte technologische Mehrwerte, die schon zahlreiche Akteure dieser hochspezialisierten Branchen überzeugt haben. So stärkt PHT seine Position in Industriebereichen mit sehr hohen technologischen Anforderungen. Die PHT-Sparte ist aus der in der Schweiz entstandenen mikromechanischen Tradition der Gruppe hervorgegangen. Heute nutzt sie ihr Know-how für Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit, Wiederholbarkeit und Rückverfolgbarkeit absolute Voraussetzungen sind. Seit über zehn Jahren ist sie in diesen Märkten tätig und bearbeitet insbesondere Komponenten und Baugruppen für Zeitsteuerungssysteme, Thermobatterien und Lenksysteme sowie für zivile Luftfahrtanwendungen mit hohen technischen Anforderungen. Diese Marktpräsenz stützt sich auf die gebündelten Kompetenzen mehrerer Unternehmen der Gruppe, die gemeinsam die gesamte industrielle Wertschöpfungskette abdecken: hochpräzise Bearbeitung und Décolletage, Oberflächenbehandlungen, Steckverbindungstechnik, komplexe Montage sowie die Industrialisierung technisch anspruchsvoller Serien. Hierbei erweist sich die mikrotechnische DNA von Acrotec als klarer Differenzierungsfaktor. Während die Luftfahrtindustrie traditionell im makromechanischen Massstab arbeitet, bringt Acrotec PHT eine ausgeprägte Kompetenz in der Hyperminiaturisierung, bei extremen Toleranzen, in der Bearbeitung komplexer Werkstoffe sowie in der schnellen Prototypisierung ein. All dies sind Fähigkeiten, die für die bordseitigen Systeme der neuen Generation unverzichtbar geworden sind.   Vardeco – anerkannter Leader bei hochzuverlässigen Steckverbindungen Innerhalb der Sparte nimmt Vardeco einen strategischen Platz im Segment metallischer Präzisionssteckverbindungen für Anwendungen mit höchsten Leistungsanforderungen ein. Die leitfähigen Komponenten des Unternehmens, die in anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden, gewährleisten die Signalübertragung unter Bedingungen, in denen ein Ausfall nicht in Betracht kommt. Das Unternehmen produziert jährlich rund 2 Milliarden Steckverbinder, von denen 92 % in den Export gehen, und ist in die Lieferketten führender internationaler Elektronik- und Steckverbinderhersteller eingebunden, die in der Luftfahrt und Verteidigung tätig sind. Darüber hinaus engagiert sich Vardeco in Entwicklungsprojekten im Bereich neuer Luftmobilitätskonzepte. Dies unterstreicht die Fähigkeit von Acrotec PHT, den technologischen Wandel in diesen Zukunftssektoren zu begleiten – gestützt auf leistungsstarke Unternehmen wie Roch (Frankreich), Takumi (Irland), Dawnlough (Irland) oder Décovi (Schweiz). Industriestandards im Einklang mit branchenspezifischen Anforderungen Mehrere Unternehmen der PHT-Sparte in der Schweiz oder Europa sind nach EN 9100 zertifiziert, der Referenznorm für Luftfahrt und Rüstungsindustrie. Diese Zertifizierung belegt die Beherrschung der Qualitätsprozesse, der Rückverfolgbarkeit und der sektorenspezifischen Dokumentationsanforderungen. Quelle : Acrotec Precsion   Mit Standorten in der Schweiz und in Europa (Frankreich, Deutschland, Irland) bietet die Sparte ihren Auftraggebern zudem abgesicherte Produktionskapazitäten, die den aktuellen Anforderungen an industrielle Rückverlagerungsstrategien entsprechen. Eine strukturierende Wachstumsdynamik Auch wenn diese Märkte noch einen moderaten Teil der gesamten Aktivität ausmachen, zählen sie heute zu den dynamischsten Wachstumsfeldern der Sparte. «Unser mikromechanisches Erbe ermöglicht es uns, hochzuverlässige industrielle Lösungen für Umgebungen bereitzustellen, in denen die Ansprüche an Leistung und Sicherheit keinerlei Kompromisse zulassen. Die zunehmende Bedeutung von Luft- und Raumfahrt sowie der Sicherheitstechnologien stellt für uns eine natürliche Entwicklung dar, die perfekt mit unserer DNA der Hochpräzision übereinstimmt», betont Marjolaine Cordier, Leiterin der Sparte Precision High-Tech von Acrotec. Indem Acrotec Precision High-Tech auf seinen Fähigkeiten zu komplexer Industrialisierung und der führenden Rolle von Unternehmen wie Vardeco bei hochzuverlässigen Steckverbindungen aufbaut, positioniert sich die Sparte als bevorzugter Industriepartner für anspruchsvollste technologische Anwendungen. Group Acrotec : stand H35

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DeviceMed, die führende Fachzeitschrift für Medizintechnik

DeviceMed, die führende Fachzeitschrift für Medizintechnik Veröffentlicht am 23 March 2026 Als einzige französischsprachige Fachzeitschrift, die ausschließlich medizinischen Technologien gewidmet ist, richtet sich DeviceMed an Hersteller von Medizinprodukten. Sie bietet diesen Unternehmen umfassende Informationen über aktuelle und potenzielle Lieferanten und Subunternehmer in den Bereichen Design, Produktion, Messtechnik, Qualitätskontrolle, Reinigung, Verpackung und Sterilisation von Medizinprodukten. Von Materialien und ausgelagerten Dienstleistungen über Software und Produktionsanlagen bis hin zu neuen Technologien informiert DeviceMed seine Leser gezielt über laufende Innovationen und aktuelle Herausforderungen der Branche. Die Zeitschrift enthält zudem eine Rubrik zu regulatorischen Themen sowie eine Sektion, die klinische Aspekte beleuchtet. DeviceMed erscheint sechsmal pro Jahr in einer Auflage von 6.000 Exemplaren und wird in Frankreich, Belgien, der französischsprachigen Schweiz und Luxemburg verteilt. Zum Medienangebot gehört außerdem eine Website mit rund 3.000 thematisch sortierten Artikeln, ein zweiwöchentlicher E‑Newsletter sowie eine LinkedIn‑Seite mit mehr als 8.000 Followern. Ein Lieferantenverzeichnis für Hersteller von Medizinprodukten steht auf der Website www.devicemed.fr zur Verfügung. Unternehmen, die noch nicht in diesem Verzeichnis aufgeführt sind, werden eingeladen, sich über ein Online‑Formular kostenlos einzutragen. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten. Die Lieferantendatenbank wird zudem jedes Jahr im Juli in einem gedruckten Leitfaden veröffentlicht, der auf allen Messen verteilt wird, auf denen der Verlag im Laufe des Jahres vertreten ist. DeviceMed wird von der TIPISE SAS unter Lizenz der Vogel Communications Group GmbH & Co. KG herausgegeben. Eine deutschsprachige Ausgabe von DeviceMed, die auf demselben Konzept basiert, ist ebenfalls erhältlich. Das DeviceMed‑Team steht Ihnen für weitere Informationen unter (+33) 4 73 61 95 57 oder per E‑Mail an info@devicemed.fr gerne zur Verfügung. Besuchen Sie uns am Stand M82 auf der EPHJ 2026.

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Innovative Oberflächenbehandlung für Implantate und Instrumente

Innovative Oberflächenbehandlung für Implantate und Instrumente Veröffentlicht am 20 mars 2026 Steiger Galvanotechnique SA ist ein Schweizer Unternehmen der Horatec Gruppe, das sich als führender Anbieter in der Behandlung metallischer Oberflächen positioniert – mit innovativen Verfahren und Leistungen, die auf die Bedürfnisse der Uhrenindustrie, aber auch der Branche für Medizinprodukte zugeschnitten sind. Zertifiziert nach ISO 9001:2015, ISO 13485:2016 und EN 9100:2016, bietet Steiger Galvanotechnique SA ein vollständiges Leistungsspektrum an, das die Oberflächenbehandlung, aber auch die nachgelagerten Prozessschritte umfasst: Laserkennzeichnung, Endreinigung in biologisch kontrolliertem Wasser, Verpackung im ISO-7-Reinraum, Etikettierung und Sterilisation. Die für den medizinischen Bereich zugelassenen Oberflächenbehandlungen werden insbesondere auf Implantaten aus Titan oder Edelstahl angewandt. Titan kann mit drei verschiedenen Verfahren anodisiert werden: Farbanodisierung (Biocoat) alkalische Anodisierung (Biodize) plasmachemische Anodisierung (Biocer) Das Biocer-Verfahren wird insbesondere für Dentalimplantate eingesetzt; hierfür bietet die Steiger Galvanotechnique SA auch eine SLA-Funktionalisierung an. Der Zulieferer beherrscht weitere Oberflächenbehandlungen für Titan und Edelstahl, etwa das Elektropolieren (Biobright) und die Passivierung. Zudem ist das Unternehmen in der Lage, auf externe Fixateure aus Edelstahl eine Ni-PTFE-Antihaftbeschichtung aufzubringen. Schliesslich gehört zum Leistungsangebot von Steiger Galvanotechnique SA die Eloxierung von Instrumenten und Geräteteilen aus Aluminium: Farbeloxierung, Harteloxierung und Ematal, das sich besonders gut für den Kontakt mit Blut eignet. Spectracoat: Eine röntgendichte Beschichtung für Implantate Das in Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg ansässige Unternehmen bietet einen Transportservice an, um für Kunden in Grenznähe die logistischen und zolltechnischen Formalitäten zu vereinfachen. Steiger Galvanotechnique SA zeichnet sich zudem durch ihre Innovationskraft bei der Entwicklung neuer bioaktiver und biofunktionalisierter Oberflächenbehandlungen für Implantate aus. So bietet das Unternehmen eine farbige und verschleissbeständige Beschichtung an, die auf Titan, Edelstahl, Kupferlegierungen sowie auf Keramik und Kunststoffen aufgetragen werden kann. Die Spectracoat genannte Beschichtung ist für den Hautkontakt geeignet, biokompatibel, implantierbar und röntgendicht. Kennzeichnung mit dem Femtolaser Der Schweizer Zulieferer hat kürzlich in die Femtolasertechnologie investiert. Damit kann er schwarze Markierungen erzeugen, die Passivierung und Sterilisation uneingeschränkt standhalten, wodurch die mit Nanosekundenlasern häufig einhergehenden Probleme der Materialschädigung vermieden werden. Ein weiterer Vorteil des Femtolasers ist seine hohe Arbeitsgeschwindigkeit, welche die Zyklusdauer erheblich verkürzt. Der Femtolaser kann auch zur Erzeugung sandgestrahlt wirkender Texturen, satinierter Oberflächen, zur Mikrobearbeitung sowie für schwarze Markierungen auf Aluminium und Markierungen auf der Innenseite von Ringen eingesetzt werden. Schliesslich ist anzumerken, dass Steiger Galvanotechnique SA die UV-LIGA-Mikroelektroformung beherrscht, die die Herstellung von Miniaturkomponenten oder eine Mikrostrukturierung von Oberflächen ermöglicht. Zu besichtigen am Stand J89 der EPHJ 2026 steiger-galvanotechnique.ch  

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Ein einziger Ansprechpartner für Schleifen und Polieren

Ein einziger Ansprechpartner für Schleifen und Polieren Veröffentlicht am 20 March 2026 Die Schweizer Groupe Recomatic ist in der Uhrenindustrie, der Luxusgüterbranche, der Luftfahrt und weiteren Hightech-Industrien stark präsent und verfolgt gleichzeitig eine Diversifizierungsstrategie im Bereich der Medizintechnik. Als Experte für automatische Schleif- und Polieranlagen ist sie bestens aufgestellt, um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern – zumal sie ihre Kompetenz insbesondere bei Herstellern orthopädischer Implantate schon unter Beweis gestellt hat. Recomatic mit Sitz in der Nähe von Porrentruy im Schweizer Jura, einer Hochburg der Produktion von Uhrengehäusen und -armbändern, wurde vor 22 Jahren von Christophe und Philippe Rérat, den Söhnen des Mitgründers, übernommen. Das Unternehmen wuchs durch die Übernahme von Bula im Jahr 2008, die Gründung von Swiss im Jahr 2020 und schliesslich die Übernahme von Cosmap Srl im Jahr 2023. Das Kerngeschäft: die Finishbearbeitung und Veredelung hochkomplexer Oberflächen. Die Gruppe entwickelt und fertigt Schleif- und Poliermaschinen, von manuellen über CNC-Maschinen bis hin zu Anlagen mit automatischer Beschickung. Die BULA POLIGO B2 ist eine CNC-Maschine zum Polieren, Entgraten und Bürsten. Auch wenn die Uhrenindustrie nach wie vor das wichtigste Kundensegment darstellt, wird Recomatic zunehmend von Herstellern orthopädischer Implantate – für Hüfte, Knie und Schulter – sowie von Instrumentenherstellern angefragt, deren Anforderungen an die Oberflächenqualität jenen der Uhrenbranche ähneln. Die mit RECO-Schleifmaschinen erzielte Präzision bewegt sich nämlich im Mikrometerbereich (± 0,005 mm), während die mit BULA-Anlagen erreichte Rauheit beim Polieren bis auf Ra 0,03 gesenkt werden kann. «Wir sind in der Lage, Keramik, Titan und CrCo (Chrom-Kobalt) mit derselben Präzision zu bearbeiten wie Edelmetalle», betont Christophe Rérat. «Ebenso verarbeiten wir weitere Materialien wie Saphirglas, spezielle Werkstoffe für die Luftfahrtindustrie, Carbon, Kautschuk usw.» Ein und derselbe Anbieter für Schleifen und Polieren Als einer der wenigen Hersteller, die sowohl Schleif- als auch Polierlösungen anbieten und dadurch diese beiden komplementären Arbeitsschritte optimieren können, zeichnet sich Recomatic auch durch die grosse Vielfalt seiner Modelle aus. «Wir bieten nicht weniger als 20 Maschinen im Katalog an, die je nach Anwendung mit einer unterschiedlichen Anzahl Achsen ausgerüstet sind», präzisiert Christophe Rérat. Die Maschinen sind vor allem für ihre Vielseitigkeit bekannt: beim Schleifen, wo der Hersteller das Schleifmittel an den jeweiligen Werkstoff anpasst, und beim Polieren, wo man Bürsten, Baumwollscheiben oder Polierpaste so auswählt, dass die vom Kunden gewünschte Rauheit erzielt wird. «Unsere Produktreihen decken verschiedene Bedürfnisse des Medtechsektors ab», ergänzt Christophe Rérat. «Die RECO-Modelle empfehlen sich beispielsweise für das Schleifen von Hüftpfannen und Femurköpfen, während die Bula-Maschinen eher für das Polieren von Knieprothesen geeignet sind. Die Swis-Reihe wiederum ist in erster Linie für Anwendungen bestimmt, die ein verformungsfreies Polieren erfordern, oder für Teile mit schwer zugänglichen Stellen wie bestimmte Dentalkomponenten.» Der Femurkopf dieser Hüftprothese wurde auf Maschinen von Reco und Bula geschliffen (MR430) und poliert (POLIGO B1). Bemerkenswert ist auch, dass die RECO-Maschinen mit einem Werkzeugmagazin für bis zu 20 Werkzeuge ausgestattet sind, insbesondere Fräser, mit denen sich ein Aufmaß schneller beseitigen und Zykluszeiten verkürzen lassen. «Einige unserer Maschinen sind mit leistungsstarken Spindeln ausgestattet, die Drehzahlen von bis zu 30.000 min-1 erreichen», erklärt Christophe Rérat. Um den Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht zu werden, sind die Recomatic-Maschinen mit Messtastern zur Masskontrolle der Werkstücke ausgerüstet. Im Showroom verfügt Recomatic zudem über ein Gerät zur Rauheitsmessung mittels Lichtbrechung, mit dem die Qualität der intern durchgeführten Versuche überprüft wird. Alle Dienstleistungen unter einem Dach Eine weitere Besonderheit von Recomatic ist die Bündelung aller Dienstleistungen am Firmensitz in Courtedoux. Die Gruppe stellt ihren Kunden das ganze Jahr über einen Showroom mit rund zehn Maschinen zur Verfügung, wo sie ihre Versuche und Feinabstimmungen vornehmen können. « Wenn ein Unternehmen zum Beispiel eine besondere Halte- und Positioniervorrichtung benötigt, können wir sehr schnell auf seine Anfrage reagieren», präzisiert Sébastien Wuillaume, Leiter des Kundenservice. Die Begleitung der Kunden ist ein starker Wert der Gruppe. Hierzu gehört auch die Schulung, die dem Anwender die nötige Selbständigkeit für die Bedienung seiner Maschine vermittelt. Darüber hinaus werden Weiterbildungsschulungen organisiert, um die Kunden über neue Funktionen zu informieren und ihnen zu ermöglichen, die Programmierung ihrer Anlage zu optimieren. Das Team von Sébastien Wuillaume lässt sich seinerseits bei den Lieferanten von Verbrauchsmaterialien schulen, damit die Kunden von den letzten Neuheiten profitieren können. Schliesslich kann Recomatic die Produktvalidierung und die Herstellung der Vorserien übernehmen, damit der Kunde in der Lage ist, die Wiederholgenauigkeit seiner Maschine und die Gleichmässigkeit der erzielten Qualität zu beurteilen. Eine erste umweltfreundlich konzipierte Schleifmaschine Nachhaltigkeit gehört zu den grossen Anliegen der Gruppe. Das zeigt sich bereits in der Installation von Solarmodulen auf den Gebäuden und in einer Heizung mit Holzpellets. Auch in der Produktion arbeitet Recomatic an der Entwicklung von Maschinen, die energieeffizienter und kompakter sind. So präsentierte das Unternehmen an der EPHJ 2023 seine erste nach ökologischen Gesichtspunkten konzipierte Schleifmaschine: die RECO CT5, ein CNC-Schleifbearbeitungszentrum mit 5 simultanen Achsen für die Endbearbeitung und Vorbereitung komplexer Oberflächen, das insbesondere Schleif-, Bohr-, Fräs- und Dekorationsarbeiten bewerkstelligt. Zu besichtigen am Stand A 67 der EPHJ 2026 https://grouperecomatic.ch

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Global Watchmaking G7 – EPHJ versammelt erstmals in Genf die grossen Uhrennationen

Global Watchmaking G7 – EPHJ versammelt erstmals in Genf die grossen Uhrennationen Veröffentlicht am 20 March 2026 Parallel zum und im Geist des G7-Gipfels von Évian wird am 16. Juni 2026, dem Eröffnungstag der EPHJ, ein bislang einmaliger weltweiter Gipfel der Uhrenindustrie organisiert. Noch nie zuvor wurden in der Schweiz oder anderswo die wichtigsten nationalen Uhrenverbände in einem gemeinsamen Rahmen zusammengebracht, um über die Zukunft ihrer Branche zu diskutieren. Dieser „Global Watchmaking G7“ wird Vertreter aus der Schweiz, China, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien und Japan versammeln, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: die Veränderungen zu verstehen, die die weltweite Uhrenindustrie neu gestalten, die Entwicklung der jeweiligen Märkte vorzustellen und Zukunftsvisionen der grossen Uhrennationen zu teilen An diesem aussergewöhnlichen Treffen nehmen unter anderem Yves Bugmann, Präsident des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie FH, Uwe Staib für Deutschland, Olivier Perruchot für Frankreich, Alistair Audsley für das Vereinigte Königreich, Lyu Cheng für China sowie Vertreter aus Italien und Japan teil. Durch ihre Zusammensetzung verleiht diese Gipfelrunde einer strategischen Diskussion über die künftigen Gleichgewichte einer Industrie im tiefgreifenden Wandel eine wirklich internationale Dimension. Oliver Müller (Luxeconsult) wird den G7 moderieren; die Veranstaltung findet auf Englisch und Französisch mit Simultanübersetzung statt. Jedem sein eigener G7! Über seine symbolische Dimension hinaus will dieser Uhren-G7 eine nützliche und konkrete Dialogplattform zu den grossen Themen bieten, die die Branche heute prägen: Marktentwicklung, technologische Transformationen, Druck auf die Zulieferindustrie, Wettbewerbsfähigkeit, Attraktivität der Berufe und Zukunftswahrnehmungen. Indem EPHJ die grossen institutionellen Stimmen der weltweiten Uhrenindustrie im Herzen der internationalen Fachmesse für Hochpräzision zusammenführt, bekräftigt die Messe mehr denn je ihre Rolle als strategischer Knotenpunkt des Uhrenökosystems. Ein Teil dieses G7 wird zudem dem Austausch mit Akteuren aus der Praxis gewidmet sein, um die Entwicklung des Uhrenmarktes und deren Auswirkungen auf die Zulieferer zu beleuchten. Zu ihnen zählen Grégory Dourde (Préciflex), Lionel Grand (Gecoh-Régence), Marco Tedeschi (Marco Tedeschi) und Karine Szegedi (Deloitte). Indem EPHJ in einer einzigen Bewegung Vertreter der grossen internationalen Verbände und die wirtschaftlichen Akteure der Branche miteinander ins Gespräch bringt, schafft die Messe einen einzigartigen Moment kollektiver Reflexion über die Zukunft der Uhrenindustrie.

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Uhrmacherische Feinarbeit für medizinische Rohre

Uhrmacherische Feinarbeit für medizinische Rohre Veröffentlicht am 20 March 2026 PX Group feiert dieses Jahr ein halbes Jahrhundert Know-how auf dem Gebiet der Präzisionsmetallurgie. Das Fachwissen im Bereich rohrförmiger Komponenten reicht inzwischen über die Uhrenindustrie hinaus und erfüllt heute auch die Qualitätsanforderungen der Medizintechnik, insbesondere der Implantologie. Wie für viele Schweizer Unternehmen bildete das historische Savoir-faire der PX Group in der Uhrmacherkunst den technologischen Grundstein für ihre Diversifizierung. Bis Ende der 1990er Jahre erforderte die Herstellung von Armbändern aus hohlen, zugelöteten Gliedern eine absolute Beherrschung der Formgebung hochpräziser rohrförmiger Komponenten. Aus dieser Expertise entwickelte sich ein umfassendes Wissen in der Formung feiner Rohre, der Kontrolle extrem dünner Wandstärken und der Realisierung komplexer Geometrien, bei gleichzeitig gewährleisteter Masshaltigkeit und einwandfreier Qualität. Diese von der Uhrmacherei geerbte Präzisionskultur ebnete ganz natürlich den Weg zu neuen Anwendungen mit hoher Wertschöpfung in Nischenmärkten wie der Medizintechnik. PX Group ist es in der Tat gelungen, dieses Know-how in die Herstellung von Rohren für die Endoskopie zu überführen. Dank der Entwicklung von Rohren mit variablem Querschnitt, die strengsten Anforderungen genügen, verschob man die Grenzen des technisch Machbaren noch ein Stück weiter. Markierungsringe und Elektroden Die Gruppe stützte sich auch auf ihre Kompetenzen im Giessen und der Verarbeitung von Edelmetallen, um ihre Expertise auf Markierungsringe und Elektroden auszuweiten. Diese Komponenten sind für das einwandfreie Funktionieren von Medizinprodukten, die in den menschlichen Körper eingesetzt werden, unerlässlich. Sie ermöglichen präzise Funktionen wie Positionierung, Messung und Signalübertragung. Markierungsringe werden in Kathetern, Stents und anderen implantierbaren Geräten verwendet. Sie sind röntgendicht und somit auf Röntgenaufnahmen sichtbar. So können medizinische Fachpersonen sie während eines Eingriffs mit hoher Genauigkeit positionieren und verfolgen. Markierungsringe wie auch Elektroden dienen zudem als elektrische Kontakte, um in medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern eine zuverlässige Konnektivität sicherzustellen. Die verwendeten Materialien garantieren eine hohe Leitfähigkeit und Verschleissfestigkeit für eine dauerhafte Leistung. Diese Komponenten gewährleisten auch die Genauigkeit von Messgeräten, indem sie die Zuverlässigkeit der Instrumente für die Überwachung der Vitalzeichen und die Bewertung von Behandlungen sicherstellen. Hochpräzise Produktion mit hochwertigen Materialien Die bei der Herstellung der Markierungsringe und Elektroden verwendeten Werkstoffe werden aufgrund ihrer elektrischen und mechanischen Eigenschaften sowie ihrer hohen Biokompatibilität ausgewählt. Zu den meistverwendeten Metallen und Legierungen gehören: Platin und Legierungen: Platin, 10 % Platin-Iridium, 20 % Platin-Iridium Gold und Legierungen: Gold, Gold-Silber-Kupfer, 3N18 Palladium und Legierungen: Palladium, Palladium-Silber PX Group bietet aus Platin, Gold und Palladium gefertigte Bauteile an (Quelle: PX Group) Der interne Veredelungsprozess garantiert ein hohes Mass an Langlebigkeit, Präzision und Biokompatibilität, wodurch diese Produkte eine zuverlässige Wahl für fortschrittliche medizinische Anwendungen werden. PX Group produziert bei vollständiger Rückverfolgbarkeit kundenspezifisch anpassbare Ringe mit Längen von 0,4 bis 20 mm und Aussendurchmessern von 0,3 bis 4 mm sowie mit Wandstärken bis hinunter zu 25 Mikrometern – das entspricht etwa einem Drittel der Dicke eines menschlichen Haares. Dieses Präzisionsniveau erforderte eine kontinuierliche Weiterentwicklung industrieller Verfahren, insbesondere beim hochpräzisen Laserschneiden. Das Unternehmen arbeitet zudem an der Entwicklung von Feinpolierlösungen, die auf die extremen Anforderungen dieser Anwendungen zugeschnitten sind. Investition in den Maschinenpark Um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren, erwarb PX Group 2025 einen dritten Laser. Der Femtosekundenlaser wird es dem Unternehmen ermöglichen, die Expertise in der Laserbearbeitung mit der Beherrschung von Drähten kleinster Durchmesser zu verbinden und so eine optimale Präzision zu erreichen. Die getätigte Investition eröffnet diesem Markt neue Perspektiven, denn mit der neuen Maschine kann das Unternehmen seine Produktion von Markierungsringen und medizinischen Elektroden verdoppeln. Zu besichtigen am Stand J55 der EPHJ 2026 https://pxgroup.com/home/medical/

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Hochpräzise Federn für medizinische Anwendungen

Hochpräzise Federn für medizinische Anwendungen Veröffentlicht am 20 March 2026 Als Entwickler und Hersteller von massgefertigten Federn stellt RISA sein Fachwissen und seine Erfahrung in den Dienst der anspruchsvollsten Industriezweige. Dies schliesst naturgemäss den Uhrensektor und die Medizintechnik mit ein, für die zwei Gebote gelten: Präzision und Zuverlässigkeit. Ressorts Industriels SA – abgekürzt RISA – ist in Courgenay im Schweizer Jura ansässig, im Herzen eines Industriegebiets, das eine historische Verbindung zur Präzisionsmechanik hat. Hier entwickelt und fertigt man Federn seit 1959. Die Präzisionsfedern werden für die anspruchsvollsten Branchen hergestellt, natürlich für die Uhrenindustrie, aber auch für Medizintechnik, Mikrotechnik, Elektrotechnik, Raumfahrt oder Robotik. Dank seiner technischen Kompetenz ist RISA in der Lage, besonders strengen Lastenheften zu genügen. Sein einzigartiges Know-how in der Herstellung massgeschneiderter Federn ist ein wichtiger Wachstumstreiber. Alle Arten von Federn Das Unternehmen beherrscht das gesamte Sortiment an Federarten: Druckfedern, Zugfedern, Schenkelfedern, geformte Drähte, Flachfedern oder Stanzbiegeteile sowie verschiedene Komponenten für Uhrgehäuse und Uhrwerke. Dank dieser Vielseitigkeit ist es in der Lage, seine Kunden von der Entwicklungsphase bis zur industriellen Produktion zu begleiten und zugleich Lösungen anzubieten, die auf die spezifischen Anforderungen jeder Anwendung zugeschnitten sind. Die Feder ist ein der breiten Öffentlichkeit oft wenig bekanntes Produkt, obwohl sie in zahllosen Gegenständen und technischen Vorrichtungen des Alltags vorkommt. Hinter seiner scheinbaren Einfachheit übt dieses Bauteil eine wichtige Funktion aus: Dank seines dynamischen Verhaltens ist es in der Lage, Energie zu speichern und wieder abzugeben, wodurch es direkt zum Funktionieren des Mechanismus beiträgt, in den es integriert ist. In Bereichen wie der Uhrmacherei oder der Medizintechnik, wo Präzision und Zuverlässigkeit ausschlaggebend sind, erfordern Entwicklung und Herstellung dieser Teile ein besonders hohes Qualitätsniveau. Von der Uhrmacherei zur Medizintechnik Im Lauf der Jahre hat das Unternehmen es verstanden, seine Kompetenzen weiterzuentwickeln, um so technologische Brücken zwischen dem für das Unternehmen historisch wichtigen Uhrenmarkt und dem Medtechsektor zu schlagen. Seine Fähigkeit, extrem feine Drähte zu verarbeiten und komplexe Geometrien herzustellen, ist ein echter Trumpf in dieser dynamischen Entwicklung. Dieses Fachwissen lässt sich ganz natürlich auf die Fertigung von Komponenten für kieferorthopädische Instrumente, chirurgische Werkzeuge oder Beatmungsgeräte übertragen. Zugleich kommen diese Kompetenzen weiterhin den Anforderungen der Uhrenindustrie zugute, insbesondere bei Komponenten für Uhrwerke, Gehäuse oder Verschlüsse. Qualität unter strenger Beobachtung Dynamische Prüfstände und optische Einzelkontrollen ermöglichen es, die Konformität und Wiederholbarkeit der hergestellten Teile zu überprüfen, zwei wesentliche Kriterien für Geräte, bei denen ein Ausfall unvorstellbar ist. Die in der Auswahl der Legierungen, der Wärmebehandlung und der Oberflächenveredelung erworbenen Kenntnisse tragen zudem dazu bei, die operative Exzellenz bei der Herstellung dieser Produkte zu gewährleisten. Auch wenn diese Synergien zwischen Uhrmacherkunst und Medizintechnik interessante Entwicklungsperspektiven eröffnen, so stellen sie doch höhere Anforderungen an die Organisation. Für ein KMU wie RISA ist eine solche Entwicklung zugleich eine Herausforderung und eine Gelegenheit – nämlich die Chance, sein Anforderungsniveau zu erhöhen und seine Position als vertrauenswürdiger Partner für industrielle Anwendungen mit hohem Mehrwert zu festigen. Hier sei noch erwähnt, dass das Unternehmen sich auf ein strukturiertes Managementsystem stützt, das nach international anerkannten Normen zertifiziert ist: ISO 9001 für das Qualitätsmanagement, ISO 13485 für die Medizinprodukte, ISO 14001 für den Umweltschutz und ISO 45001 für die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeitenden. Zu besichtigen am Stand H16 der EPHJ 2026 ressortsindustriels.ch