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Entdecken Sie die 6 Nominierten für den Grand Prix des Exposants 2026

Entdecken Sie die 6 Nominierten für den Grand Prix des Exposants 2026 Publié le 27 May 2026 Sechs Innovationen, ein gemeinsamer Anspruch: die Grenzen der Präzision verschieben. Intelligente Mikrodosierung, nanometrische Metrologie, ultrareine Einkristalle, PCD-Bearbeitung, Miniatur-Freilauf und 3D-Elektroformung: Entdecken Sie die Nominierten des EPHJ 2026 Aussteller-Grand-Prix. Ciposa: Wenn die Maschine die Geste lernt – hin zu intelligenter, reproduzierbarer MikrodosierungSmart Dispensing erfasst die Expertenbewegung und übersetzt sie in automatisierte Präzision. Bei der Mikrodosierung, wo die Hand kontinuierlich Bahn, Geschwindigkeit und Dosierung anpasst, lernt die Maschine nun durch Demonstration. Das Ergebnis: eine mikrometergenaue, anpassungsfähige und wiederholbare Reproduktion, selbst bei komplexen Geometrien. Eine Schlüsselinnovation für die Uhrmacherei, Medtech und Mikroelektronik, die seltenes Know-how in einen nachhaltigen industriellen Vorteil verwandelt. Zu entdecken am Stand A47. IotaMetrix: Das Unsichtbare sehen, ohne das Material zu verändernFeiner sehen, ohne zu berühren oder vorzubereiten: IotaMetrix verschiebt die Grenzen der optischen Messtechnik. Dank Photonenumverteilung erreicht die Technologie nanometrische Auflösung auf allen Materialien, selbst auf anspruchsvollen wie Saphir oder Keramik. Bereits von führenden Akteuren validiert, eröffnet sie neue Perspektiven in der Uhrmacherei, Medtech und Mikrotechnik und reduziert Fehler bereits in der Qualitätskontrolle. Ein konkreter Fortschritt, den es mitten in der Messe zu entdecken gilt. Zu entdecken am Stand J111. Magnetischer Kalttiegel: Krystalix eröffnet eine neue Ära der EinkristalleMit seinem magnetischen Kalttiegel erreicht Krystalix einen Meilenstein beim Wachstum ultrareiner Einkristalle. Durch die Beherrschung von Konvektion und thermischen Gradienten ermöglicht die Technologie eine kontaminationsfreie, stabilere und effizientere Produktion. Das Ergebnis: hochwertige Materialien für die Uhrmacherei, Mikrotechnik und anspruchsvolle technologische Anwendungen. Eine aus der Forschung hervorgegangene Innovation, die eine wissenschaftliche Herausforderung in einen konkreten industriellen Hebel verwandelt. Zu entdecken am Stand L120. Geschmierte PCD-Bohrer: Das Unbohrbare präzise durchdringenMit seinen innengekühlten PCD-Bohrern erweitert Louis Bélet SA die Grenzen der Bearbeitung komplexer Materialien. Durch die Kombination der extremen Härte von polykristallinem Diamant mit Hochdruckkühlung direkt an der Schneide verbessert die Lösung deutlich die Spanabfuhr und die thermische Stabilität. Das Ergebnis: saubere Bohrungen, höhere Produktivität und längere Standzeiten, selbst in Keramiken und anspruchsvollen Legierungen. Ein konkreter Fortschritt für die hochpräzise Bearbeitung. Zu entdecken am Stand J16. MPS – SpragWay: Der Miniaturfreilauf, der das Drehmoment in der Uhrmacherei neu definiertMit SpragWay setzt MPS Micro Precision Systems neue Maßstäbe bei Miniatur-Freiläufen. Die Innovation kann ein hohes Drehmoment bei nahezu null Spiel übertragen und eröffnet neue Möglichkeiten im Inneren von Zeitmessern, insbesondere in der Nähe des Federhauses. Hervorgegangen aus einer beherrschten Miniaturisierung des Sprag-Systems vereint sie Präzision, Kompaktheit und Zuverlässigkeit. Ein technischer Fortschritt, der die Gestaltungsfreiheit von Uhrendesignern erweitert. Zu entdecken am Stand E35. NanoVoxel: Elektroformung betritt eine echte 3D-DimensionMit seiner VERA™-Technologie hebt NanoVoxel die Elektroformung auf ein neues Niveau. Durch die Kombination von Mikro-3D-Druck mittels Zwei-Photonen-Polymerisation mit hochpräziser Metallabscheidung ermöglicht die Lösung die Herstellung wirklich dreidimensionaler Mikroteile – ohne planare Einschränkungen. Das Ergebnis: bislang unerreichte Designfreiheit, schnellere Zyklen und erweiterte Anwendungen, von der Uhrmacherei bis zur Mikrotechnik. Ein Fortschritt, der Geometrie zu einem Treiber industrieller Innovation macht. Zu entdecken am Stand K120.  

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Krystalix revolutioniert die Herstellung von Einkristallen

Krystalix revolutioniert die Herstellung von Einkristallen Veröffentlicht am 21 April 2026 Das Start-up aus Grenoble ist weltweit eines von zwei Unternehmen und das einzige in Europa, das die Kaltwandtiegeltechnologie zur Züchtung von Einkristallen beherrscht. Zum Einsatz kommen soll sie in der Uhrenindustrie, Verteidigung und Halbleiterproduktion. Krystalix, ein Spin-off des Institut polytechnique de Grenoble (INP), wurde im Mai 2024 von Ingenieuren, Doktoren, Forschern und Professoren verschiedener Fachrichtungen gegründet. Das Unternehmen hat die Proof-of-Concept-Phase erreicht und ein Verfahren an hochreinem Silizium mit einem Durchmesser von zwei Zoll validiert. Die Markteinführung ist für 2028 vorgesehen; der Standort für eine künftige Fabrik steht bereits fest. Heute werden monokristalline Ingots (Saphir, Rubin, Silizium, Yag etc.) mithilfe eines Heisstiegels hergestellt: Dabei wird das Material bei sehr hohen Temperaturen bis zum Schmelzpunkt erhitzt; anschliessend wird ein Einkristall, der sogenannte Keim, eingebracht und dann von der Schmelze erfasst. Dieses Erhitzungsverfahren hat mehrere Nachteile: Es verbraucht sehr viel Energie, der Tiegel verursacht hohe Kosten, weil er aus Iridium gefertigt wird und nur eine kurze Lebensdauer hat. Hinzu kommt das Risiko, dass der Tiegel Partikel abgibt und so den künftigen Einkristall verunreinigt. Die beiden Gründer von Krystalix, CEO Kader Zaidat und sein technischer Direktor, Christian Garnier, haben mit ihrem Team die bahnbrechende Technologie des magnetischen Kaltwandtiegels zur Herstellung von Einkristallen entwickelt. Dieses Verfahren ist deutlich komplexer als bei metallischen Polykristallen (Titan, Niobium), bei denen bereits herkömmliche Kalttiegel zum Einsatz kommen. «Im Kaltwandtiegel kann die Schmelze auf 3’000 °C erhitzt werden. Dank des Magnetsystems lassen sich die Bewegungen in der Schmelze kontrollieren, so dass diese nicht in Berührung mit den Wänden des Tiegels kommt, deren Temperatur 50 °C nicht überschreitet», erläutert Rachid Chetouane, Generaldirektor von Krystalix. «Der Kaltwandtiegel wird aus gekühltem Kupfer hergestellt, seine Lebensdauer ist so gut wie unbegrenzt. Zudem ist das Verfahren weniger energieintensiv, und der Kristall hat einen sehr hohen Reinheitsgrad.» Ein gigantisches Marktpotenzial Krystalix produziert derzeit mit eigenen Heisstiegeln Einkristalle für die Hersteller von Luxusuhren, um die Beherrschung der Prozesse zu verbessern und Umsatz zu generieren. Obwohl man ein junges innovatives Deeptech-Unternehmen ist und 2023 einen Preis im Innovationswettbewerb i-Lab gewann, gefolgt von den Trophäen für das beste Start-up bei den Wettbewerben Innotrophées und Artinov, die zu einer Finanzierung durch die Investitionsbank Bpifrance und zwei Privatbanken führten, bleibt das Volumen der gewährten Kredite schwach. «Wir werden unsere Versprechen einhalten», betont Rachid Chetouane dennoch. Es winkt ein riesiges Marktpotenzial: rund 60 Mrd. Euro im Jahr 2030, davon 6 Mrd. im von Krystalix anvisierten Highend-Segment. Bis dahin rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 6 Mio. Euro – oder mehr, falls sich ein bedeutender Investor finden sollte. Krystalix konzentriert sich primär auf Uhrenindustrie, Halbleiter und Verteidigung. Im letzteren Segment ist der Status eines französischen Akteurs von Vorteil. Der Uhrenindustrie liefert Krystalix bereits verschiedenfarbige Einkristalle für Gehäusemittelteile, Gläser und bestimmte Zapfen. Im Verteidigungssektor entwickelt man Laseroptiken für Leitsysteme und LiDAR, bei denen Reinheit von entscheidender Bedeutung ist. Patrice Desmedt Besuchen Sie Krystalix am EPHJ-Stand L120